Futternot auf Madeira

März 2020

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  Covid-19 hat auch Madeira im Griff . . .

In den letzten 14 Tagen wurden aufgrund des Corona-Virus etliche Hunde ausgesetzt, die nun nachts in den Straßen nach Futter weinen!

Dies ruft leider auch Hundehasser auf den Plan, Vergiftungsaktionen sind vorprogrammiert. Bitte helft uns die Hunde vor einem qualvollen Tod zu bewahren.

Bitte helft unseren Tieren!

Sachspenden sind leider nicht möglich, da wegen der Abriegelung, geschuldet dem Corona-Virus, auf unbestimmte Zeit keine Flugzeuge mehr Madeira anfliegen.

Auch wenn die momentane Situation nicht wirklich günstig ist um Futter zu bitten: Wir müssen es tun. Der gezeigte 20kg Futter-Sack kostet normalerweise 19,80 Euro und ist nun im Angebot für 9,99 Euro.

 

Die Kolonien hier werden jeden Tag größer, da aus Angst vor Covid-19 immer mehr Tiere ausgesetzt werden. Und wir müssen solche Sonderpreis-Aktionen abwarten um Futter zu beschaffen!

  Video - Hungrige Straßenhunde in der Nacht

  Bitte helft unseren Tieren! Sie hungern!

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Hunde erkranken nicht an Covid-19

Februar 2020

  Menschlicher Irrsinn . . .

Der Corona-Virus Covid-19 macht auch vor dem Tierschutz nicht halt!

Hunde werden ausgesetzt oder schlimmeres

Immer mehr in Panik geratene Tierhalter setzen aus Angst vor Corona-Viren ihre Haustiere aus oder bitten Tierärzte sogar diese zu euthanasieren!

Obwohl als sicher gilt, dass unsere Haustiere weder an Covid-19 erkranken, noch den Virus verbreiten können.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO)  gab dazu offiziell bekannt, dass Hunde sich nicht mit dem Corona-Virus infizieren können.

Vor einigen Wochen ging eine Meldung durch die Medien, wonach ein Hund in Hongkong, dessen Besitzer sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, in einem Abstrich von Maul- und Nasenhöhle schwach positiv auf das Virus getestet worden sei. Er wurde daraufhin in Quarantäne gebracht, zeigte aber keinerlei Krankheitssymptome.

Aus einem Bericht der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Zürich  diesbezüglich geht allerdings eindeutig hervor, dass der Hund via Nasen- und Maulschleimhaut mit Viren in der Umgebung des Patienten in Kontakt gekommen sei und diese dadurch aufgenommen, sich aber keinesfalls selbst infiziert hatte.

Auch in Gegenden, in welchen sich das Virus schnell ausgebreitet habe, gibt es im Moment keine Hinweise, dass Hunde und Katzen an Covid-19 erkranken. Ebenso existierten keine Anzeichen, dass die Tiere ihrerseits das Virus an den Menschen weitergeben könnten. Ganz ähnlich liest man es auch auf der Website des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) .

 Streetdogs Madeira bittet alle: Teilt diese Informationen so oft Ihr nur könnt und helft dabei unnötiges Leid zu verhindern. Die Situation ist wahrhaftig bereits schlimm genug!

Lesen sie dazu auch diese offiziellen Links:

 

 

 


 

Maros zurück in Freiheit

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Februar 2020

  Auch das ist Tierschutz . . .

Maro, die Mama vom Pico das Romeiras ist zurück in ihrem Rudel - und frei! Sie hat den Aufenthalt in der Klinik, eingesperrt sein, kaum ertragen können. Hat sich nicht anfassen lassen und sich mit Beißen zur Wehr gesetzt.

  Video - Maro zurück in "Freiheit"

Auch wenn es unglaublich schwerfällt diese Tiere zurückzubringen, wo wir sie gefunden haben - wir haben manchmal keine andere Möglichkeit. Sie sind zu wild und unglücklich in der menschlichen Gesellschaft und ziehen es vor bei ihren Freunden in den Kolonien zu leben.

Sie werden von uns gefüttert, mit Wasser versorgt und beobachtet, so dass wir eingreifen können, falls es nötig wird. Wir haben sie mit allem ausgestattet, was machbar war. Sie sind gesund, sind kastriert, geimpft - auch mit Guardian gegen Herzwürmer für 1 Jahr versorgt - sind entwurmt und mit Bravecto gegen Parasiten von außen geschützt.

Wir können nicht mehr tun für sie, auch wenn sich niemand vorstellen kann, wie es ist, sie wieder aussetzen zu müssen.

Sie hat sich nochmals umgedreht, als könne sie nicht begreifen, dass sie wieder frei ist und es sah aus, als wolle sie sich verabschieden und bedanken. Traurig und sehr ergreifend . . .

Maro | * ca. 06.01.2018 | eingefangen am 17.02.2020 | zurückgesetzt am 09.03.2020.

Pass auf dich auf kleine Maus und werde glücklich!

Lesen Sie die komplette Geschichte von Maro und ihren Welpchen:

  Maro - die Mama von Romeiras

  Wer Maro oder einem ihrer Welpchen helfen möchte. Wir brauchen dringend eure Unterstützung!

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Streetdogs-Teamtreffen auf Madeira

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Februar 2020

  Madeira meets Germany

Am 29.02.2020 war hoher Besuch aus Deutschland zu Gast auf Madeira. Die 1. Vorsitzende Jessica Hufnagel und die Schriftführerin Sabine Raabe statteten der Insel einen Besuch ab.

Besuch bei Ana Silva

Unter anderem gab es auch ein Wiedersehen bei Ana Silva 

Dabei konnten auch auch Amidala, Chewie und Sissi bewundert werden, die man bisher ja nur aus der Ferne kannte.

Mit dabei natürlich auch Ana´s Hunde, die genau so mit Leckereinen versorgt wurden! Ein schöner, entspannter Nachmittag!

 

Abends traf sich dann Team Deutschland mit Team Madeira zum Gedankenaustausch im Barqueiro 

Die paar Tage waren viel zu schnell vorbei!

Aber: Nach Madeira ist vor Madeira . . .

 


 

Maros Welpchen

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Februar 2020

  Ein mühsames Unterfangen

Seit ca. 3 Wochen versuchten Paulo und Ana eine trächtige Hündin zu verfolgen, um zu sehen wo sie ihre Welpchen versteckt hat. Die Hündin war Maro - die Mama vom Pico das Romeiras .

Das Versteck der Welpchen in der Wildnis

Es war ein mühsames Unterfangen hinter Mama Maro herzulaufen, um zu sehen, wo sie ihre Puppies versteckt hatte. Wir wussten definitiv, dass die Kleinen am 13.01.2020 geboren waren, da sich Maro in dieser Nacht nicht bei Ana hatte blicken lassen um auf ihr Essen zu warten - natürlich immer mit einem gehörigen Abstand.

Am nächsten Tag stand sie wieder da - nicht mehr schwanger - und bettelte um Essen.

Sie ist so clever wie ihre Schwester Melly und führte uns immer wieder in die Irre! Aber, endlich hatte Paulos Ausdauer gesiegt und wir hatten Erfolg. Seitdem war Paulo jeden Tag dort, bis spät in die Nacht, um die Kleinen zu füttern und die Mama zu sichern. Aber sie ging einfach nicht in die Lebendfalle. Die Puppies konnten wir noch nicht wegnehmen. Zum einen brauchen die Welpchen ihre Mama noch und zum anderen - ohne die Welpchen kriegen wir Maro nicht.

Es sind 8 Welpchen, 6 Mädchen und 2 Jungs! Bis auf ein beiges Welpchen - alle dunkel! Mama hat sich genmäßig durchgesetzt .

Das Video zeigt, wie schwer es ist eine Hündin einzufangen, die nichts mehr wissen will von uns Menschen. Tagelang dauerte der Aufbau einer Falle, die für die Puppies und die Mama sicher genug ist. Paulo verbrachte viele Nächte in der Nähe um sofort reagieren zu können.

Wir machten uns Sorgen um die Kleinen, würden sie am Liebsten wieder dort wegnehmen, aber ohne die Kleinen, würde Maro nicht zurückkommen an diese Stelle. Auch bestand immer die Gefahr, dass sie sie irgendwo anders versteckt und dann geht die Suche von vorne los. Mit viel Geduld und Futtergaben hält man sie eine zeitlang. Wie oft aber war all diese Arbeit schon umsonst . . .

Maro in der Lebendfalle

Aber am 19.02.2020 konnten wir es dann selbst noch nicht glauben. Was wir uns so sehr gewünscht hatten war doch tatsächlich geschehen: Maro ging tatsächlich in die Lebendfalle!

Paulo der hartnäckig dran geblieben ist, der fantasievolle Konstruktionen erstellt hatte um sie zu schützen, gilt der größte Dank - Never ever give up - lautet sein Motto und mit Hilfe von Sr. Fernando, Dra. Mariana von der Camara Municipal und Graca vom Le Petz, sind Mama und Puppies jetzt sicher! Vielen Dank an alle!

Die Welpchen werden gesichert

Am 26.02.2020 war dann klar: Die Maro´s haben eine neue "Mama" die sich liebevoll kümmert - oder sollte man besser sagen einen Papa . Es geht ihnen gut bei Paulo, bei dem sie Unterschlupf gefunden haben und da sie ihn ja bereits seit Wochen kennen - er hatte sie auf dem Gelände jeden Tag gefüttert und versorgt - gab es keine Probleme beim Annähern. Sie lieben Paulo! Die kleinen Monster essen sehr gut und spielen und rennen den ganzen Tag. Eine ganz süße Rasselbande, die allesamt eine eigene Familie suchen!

Maro bei VetMadeira

Wärenddessen befindet sich Maro zum Abstillen, Abheilen und Kastration in der Klinik VetMadeira . Wenn Welpchen zu kleinen Vampiren werden und sie ungewollt mit ihren spitzen Zähnchen das Gesäuge der Hündin malträtieren, die hygienischen Verhältnisse draußen im Gelände nicht immer gegeben sind, kommt es zu Entzündungen (Mastitis). Man braucht nicht zu erwähnen, dass das ständige Saugen und Beißen an den Zitzen auch sehr schmerzhaft ist. Mütter, auch wenn sie noch so verantwortungsbewusst sind, wehren sich dann, indem sie sich den Kindern entziehen.

Nun wird Maro erst einmal etwas Ruhe haben und wir können sehen, wie ihr weiterer Weg aussehen wird. Ob wir sie in eine Familie integrieren können, so misstrauisch wie sie ist, das werden die nächsten Wochen zeigen! Wir hoffen es so sehr!

Auch für Maro bräuchten wir finanzielle Unterstützung. Mütter werden oft weniger beachtet als die süßen Welpchen. Dabei muss man sie sehr lieben, für das was sie leisten.

Die Maro´s sind mittlerweile allesamt geimpft! Sie wiegen zwischen 2,8 kg (Malina) und 4,05 kg (Raphael) und sind quietschfidel - nur nicht beim Tierarzt - verständlich!

  Video - Lebendfalle für Maro
  Video -Maro mit Welpchen gesichert

  Update vom 09.03.2020

  Video - Maro zurück in "Freiheit"

Maro, die Mama vom Pico das Romeiras ist zurück in ihrem Rudel - und frei! Sie hat den Aufenthalt in der Klinik, eingesperrt sein, kaum ertragen können. Hat sich nicht anfassen lassen und sich mit Beißen zur Wehr gesetzt.

Auch wenn es unglaublich schwerfällt diese Tiere zurückzubringen, wo wir sie gefunden haben - wir haben manchmal keine andere Möglichkeit. Sie sind zu wild und unglücklich in der menschlichen Gesellschaft und ziehen es vor bei ihren Freunden in den Kolonien zu leben.

Sie werden von uns gefüttert, mit Wasser versorgt und beobachtet, so dass wir eingreifen können, falls es nötig wird. Wir haben sie mit allem ausgestattet, was machbar war. Sie sind gesund, sind kastriert, geimpft - auch mit Guardian gegen Herzwürmer für 1 Jahr versorgt - sind entwurmt und mit Bravecto gegen Parasiten von außen geschützt.

Wir können nicht mehr tun für sie, auch wenn sich niemand vorstellen kann, wie es ist, sie wieder aussetzen zu müssen.

Sie hat sich nochmals umgedreht, als könne sie nicht begreifen, dass sie wieder frei ist und es sah aus, als wolle sie sich verabschieden und bedanken. Traurig und sehr ergreifend . . .

  Wer Maro oder einem ihrer Welpchen helfen möchte. Wir brauchen dringend eure Unterstützung!

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