Unsere Unvergessenen . . .

Pietra


Pietra
geb. ca. 01.05.2016
† 17.05.2018

Pietra, die große, wunderschöne Hündin vom Pico ist tot!
Die Nachricht kam am Donnerstag am späten Abend. Am Morgen war alles wie immer gewesen, sie hatte gegessen, es gab keine Anzeichen, dass sie am Abend tot im Canil liegen würde. Jährliche Impfung mit Untersuchung hatte erst im Mai stattgefunden.... es war alles ok!
Wir sind erschüttert, denn Pietra durfte gerade mal 2 Jahre alt werden - MORTE SÙBITA.
Ein plötzlicher Tod - ohne Vorwarnung.
Nicht zu begreifen!

Wo Worte fehlen das Unbeschreibliche zu beschreiben,
wo die Augen versagen,das Unabwendbare zu sehen,
wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,
bleibt einzig die Gewissheit, dass du für immerin unseren Herzen weiterleben wirst . . .


Hera


Hera
geb. ca. Mitte April 2018
† 30.05.2018

Hera hätte es fast geschafft! Aber nur fast!
Sonja Schmit hatte sie an ihrem Abflugtag in einem Bachlauf gefunden und wir haben die Kleine dort noch am selben Tag rausgeholt und in die Klinik VetMadeira gebracht.
Leider hat sie nur 3 Tage durchgehalten - sie war zu schwach. Die Parasiten, sowohl innerlich als auch äußerlich haben sie nicht leben lassen. Die Hilfe kam zu spät!
Sonja wollte sie adoptieren - wir hätten alles Nötige dafür getan, dass sie in ein wirkliches Leben hätte fliegen können . . .

Die Frage nach dem WARUM bleibt ohne Antwort . . .


Tenshi


Tenshi
geb. Mitte April 2018
† 10.06.2018

Aus katastrophaler Haltung befreit, hatte Tenshi nur noch 5 glückliche Tage, bevor wir sie in die Klinik VetMadeira bringen mussten.
So ein zartes kleines Wesen, gerade mal 8 Wochen alt, hatte endliche eine Chance.
Frisch gebadet, in einem eigenen Körbchen in Sicherheit, von den übermächtigen Parasiten erlöst, versorgt mit gutem Essen - kam dennoch jede Hilfe zu spät.
Anämie mit Nierenversagen, so die Todesursache. Sie hing 5 lange, sorgenvolle Tage am Tropf. Aber sie wurde immer schwächer, trotz aller Therapiebemühungen.
Am Sonntagmorgen verließ sie uns!
Wie soll man da die Kraft finden weiterzumachen? Es ist so absolut sinnlos!

Ein kleiner Engel kam, lächelte und kehrte um . . .


Hoshi


Hoshi
geb. ca. 04.08.2018
† 02.11.2018

Für einen Moment steht die Erde still!
Man will nicht verstehen - kann nicht verstehen. Der Schmerz ist zu gewaltig!

Freitagabend – Anruf von Graca: Lucia i have very bad news! Hoshi is dead!
Der letzte Satz, die letzten 3 Worte – man begreift nicht! Wie kann das sein, er war doch so gesund, so fit, so verspielt, so glücklich mit seinen Geschwistern und Mama Tamashi.
Er hatte etwas Durchfall am Freitagmorgen - ok, das kommt vor - und Graca packte ihn zu Mama Tamashi, dass sie eine bessere Kontrolle hatte. Am Abend, als Tania füttern wollte, das Unbegreifliche: Hoshi war tot!

Er hatte schon eine Familie in Dtl., die sich auf ihn freute. Am 04.12. war sein Abflug vorgesehen.
Es ist kaum auszuhalten.
Es fällt schwer weiterzumachen - die Sinnlosigkeit dieses Todes wiegt schwer.
Und wieder die Frage:
Warum?????????????

Flieg kleiner Stern - in eine bessere Welt . . .


Silbermond


 Silbermond
geb. 03.02.2011
† 08.11.2018

  Gekämpft - gehofft - verloren

Wir sind noch wie gelähmt und sehr traurig, dass Silva (Silbermond) uns nach so kurzer Zeit verlassen musste. Wir hatten noch so viel vor miteinander.

Bitte keine Fragen stellen, warum! Wir können sie nicht beantworten. Einfach so ... Die Lebensuhr war abgelaufen.

Wir sind dankbar für die wunderbaren Monate mit ihr, ihr Vertrauen, ihre Freude, ihre Liebe. Es war uns nicht einmal ein ganzes Jahr gegönnt. Wir werden sie nie vergessen. Sie hat immer einen Platz in unserer Mitte.

Christel und Peter

Immer, wenn wir von dir erzählen,
fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.

Unsere Herzen halten dich umfangen,
so, als wärst du nie gegangen...

 


Seya

Seya
geb. ca. 25.12.2010
† 28.11.2018

Heute mussten wir unsere geliebte Seya gehen lassen. Sie war etwas ganz Besonderes für uns. Auch wenn sie nur 6 Monate bei uns war hat sie uns bezaubert mit ihrer zuckersüßen Art. Sie hatte einen starken Willen und war so glücklich trotz ihrer Krankheit. Seya wir werden dich niemals vergessen und wir werden dich immer lieben. Nun bist du wieder mit Donna zusammen und irgendwann sehen wir uns alle wieder.“ (Jessica Hufnagel – Pflegemama von Seya)
Wir alle wussten, dass Seya sehr krank war, aber ihr Wille zu leben, war ungebrochen - bis am 28.11.2018, als Jessica und Sabine Seya frühmorgens in die Klinik bringen mussten. Dass sie so lange durchgehalten hat, liegt daran, dass Seya ihre Jessica abgöttisch geliebt hat und sie die garantiert schönste Zeit ihres Lebens in Dtl. verbracht und jeden Moment genossen hat. Es ist so unglaublich traurig, aber ein Trost, dass Jessica, Sascha, Clyde und Holly Ihr alles gegeben haben in den 6 Monaten was möglich war und sie ein sehr glückliches Mädchen war.
*Auch wenn du nicht mehr bei mir bist…bleibst du…der Engel an meiner Seite … für immer* Sylvia Rassloff


Johnny Blind


 Johnny Blind
geb. ca. 16.02.2010
† 16.05.2019

Johnny Blind ist tot!

Unerwartet und unvorbereitet hat uns diese Nachricht tief getroffen und erstarren lassen.

Ein normaler Untersuchungs-Termin beim Tierarzt war sein letzter Gang. Wie die richtigen Worte finden, wenn man sich wie versteinert fühlt? „Er, der für uns ein Symbol des Guten war, der dafür gesorgt hat, dass man niemals den Glauben verlieren darf, der dafür steht, dass es sich lohnt um ein wenig Leben zu kämpfen, der uns in traurigen Zeiten, in Zeiten des Verlierens, geholfen hat nicht aufzugeben, ist gegangen."

Viele werden denken, dass er doch alt genug, und sowieso taub und blind und somit ohne Lebensqualität war, aber wir denken anders. Wir wissen es anders.

Denn er war ein Kämpfer, der das Leben geliebt hat. Er hatte unzählige Male bereits die Regenbogenbrücke betreten und sich dann anders entschieden. "Du bist und bleibst für uns der Inbegriff an Tapferkeit und Unerschütterlichkeit."( Nachruf von Petra Pöritzsch-Jonas / www.streetdogs-madeira.com/johnny-blinds-happyend ) Wir haben ihn nach Deutschland ausfliegen lassen und das war richtig so. Er hat bei Kerstin Meier mit Sicherheit die 3 schönsten Monate seines Lebens verbringen dürfen. Hat erfahren dürfen was Geborgenheit und Liebe bedeutet.

"Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt uns nur, mit dem Unbegreiflichen zu leben."

Now you are free Johnny Blind! 

 


Maybe


 Maybe
geb. 20.08.2010
† 29.07.2021

  Wir hatten ihn bewusst MAYBE genannt!

So viele Menschen sahen ihn in Facebook, hörten von ihm, wussten, dass er ohne Hilfe sterben würde und es blieb bei: vielleicht könnte ich, ... vielleicht wäre nächste Woche, ... vielleicht wenn er nicht so krank wäre... vielleicht, vielleicht, vielleicht - eben MAYBE!

Auf Madeira an einer stark befahrenen Straße ausgesetzt, hungrig und sehr schwach, brauchte er dringend Hilfe. Er hatte sich mitten auf der Straße hingelegt, um ein wenig auszuruhen, ohne Kraft, voller Parasiten, die drohten ihn sein Leben zu kosten und immer in Gefahr überfahren zu werden. Aber er kämpfte sich zurück, besiegte die Herzwürmer und fand seine Familie.

Nun musste Maybe doch seinen letzten Gang über die Regenbogenbrücke gehen - wir werden dich nie vergessen, nicht vielleicht, ganz sicher!

Für Maybe - Air, von Johann Sebastian Bach

 


Amadeus


 Amadeus
geb. ca. 01.10.2010
† 08.09.2019

Amadeus ist tot!

Wenn man tagelang nicht fähig ist die richtigen Worte zum Abschied zu finden, weiß man wie tief der Schmerz sitzt.

Am Montag den 09.09.2019 war Amadeus eingebucht um mit der Luxair nach Luxemburg zu fliegen und vom Flughafen aus auf seine Pflegestelle nach Deutschland zu fahren. Aber Amadeus konnte nirgends mit hinfliegen, nicht nach Luxemburg und nicht nach Deutschland. Er hatte seine Reise bereits einen Tag zuvor angetreten - seine letzte Reise!

Er war ein Hund aus dem Canil Vasco Gil, der dabei war sich aufzugeben, als Torsten ihn entdeckte. Ein schlimmer Husten quälte ihn und bei VetMadeira stellte sich heraus, dass er Lungenwürmer hat. Im Mai ging es ihm aber so gut, dass er ins Le Petz umziehen durfte und dort verbrachte er wohl seine glücklichste Zeit mit seinen vierbeinigen Freunden . . .

Leider verschlechterte sich sein Zustand Mitte August zusehens - man entdeckte einen irreparablen Tumor am Hals. Erst Samstag den 07.09.2019, zwei Tage vor Abflug, wurde sein Flug abgesagt, obwohl er schon Dienstag einen Termin in einer Spezialklinik in Deutschland gehabt hätte.

Alle hatten noch auf ein Wunder gehofft - doch das Wunder blieb aus für Amadeus. Manchmal ist es einfach nicht genug, auch wenn wir alles versuchen was in unserer Macht steht.

Du bleibst in unserer aller Herzen Amadeus. That´s for sure! 

 



Orelhas


 Orelhas
geb. 25.12.2007
† 10.02.2020

  Orelhas - wohl das bekannteste Brandopfer Madeiras lebt nicht mehr!

Gott sah, dass du müde wurdest,
und eine Heilung war nicht möglich.

Also legte er seine Arme um dich
und flüsterte "Komm zu mir".

Mit weinenden Augen sahen wir dich an,
und sahen, wie du vergingst.

Obwohl wir dich innig liebten,
konnten wir dich nicht zum Bleiben bewegen!

 


Merlin


 Merlin
geb. 06.01.2011
† 07.03.2020

  Merlin ist von uns gegangen...

Man kann Tränen vergießen, weil sie gegangen sind…
oder man kann lächeln, weil sie gelebt haben.

Man kann seine Augen verschließen und beten, dass sie wiederkehren…
oder man kann seine Augen öffnen und all das sehen, was sie hinterlassen haben.

Das Herz kann leer sein, weil man sie nicht sehen kann…
oder man kann voll Liebe sein, die man mit ihnen geteilt hat.

Man kann sich vom Morgen abwenden und im Gestern leben…
oder man kann morgen glücklich sein, wegen dem Gestern.

Man kann sich erinnern, dass sie gegangen sind…
oder man kann ihr Andenken bewahren und es weiterleben lassen.

Man kann weinen und sich verschließen, leer sein und sich abwenden…
oder man kann tun, was sie gewollt hätten:

Lächeln, seine Augen öffnen, lieben und weitermachen!

Wir werden dich niemals vergessen Merlin

 


Kadisha


 Kadisha
geb. Oktober 2013
† 17.11.2020

  Kadisha ist über die Regenbogenbrücke gegangen...

Kadishas Familie schreibt:

Kadisha… Schweren Herzens mussten wir uns leider von dir verabschieden und dich in den Hundehimmel hinaufsteigen lassen. Von dort aus wirst du weiterhin immer auf uns aufpassen. Du warst noch so jung, aber nun mal auch leider so schwer krank. Wir danken dir für die letzten wundervollen 6 Jahre, die du bei uns leben durftest und unser Leben beglückt hast. Du warst ein so treuer, liebenswürdiger Hund. Du hättest besser nicht sein können. Wir haben dich alle so sehr in unser Herz geschlossen. Nun wirst du in Frieden ruhen. Wir vermissen dich alle so sehr unser Mädchen.

Gott schaute in seinen Garten
und sah einen freien Platz.

Dann schaute er zur Erde hinunter
und sah dein müdes Gesicht.

Er sah, dass dein Weg schwer wurde,
dass er zu schwer war, weiterzugehen.

Er schloss deine müden Augen
und schenkte dir seinen Frieden.

Er legte seinen Arm um dich und hob dich empor zur ewigen Ruhe.

Zum Paradies mögen Engel dich geleiten,
wo weder Schmerz ist noch Trauer,
sondern Freude und Licht!

Bis irgendwann Kadisha...

 


Eddi the Eagle


 Eddie
geb. ca. 2004
† 05.12.2020

Der Preis den man für Liebe zahlt!

  Ein einzigartiger kleiner Madeirenser…

Das Schicksal hat einmal wieder mit aller Brutalität seine hässlichste Fratze aufgesetzt. Am 05. Dezember 2020 mussten wir unseren kleinen madeirensischen Kämpfer Eddi von qualvollen Schmerzen erlösen. Ein Hirntumor verursachte derart Schmerzen, dass er trotz Morphin immer wieder vor Schmerzen aufschrie...

King Eddi the Eagle

Kleiner Eddi, du warst etwas ganz besonderes. Immer wieder schlug dir das Schicksal mit aller unerbittlichen Härte ins Gesicht, und immer wieder bist du aufgestanden. In Funchal wurdest du armer, alte Bursche orientierungslos und verloren auf der Straße gefunden. Du hast um Hilfe gebettelt, aber alle Beine entfernten sich, ohne stehenzubleiben. Nur noch ein Auge, das einigermaßen funktionierte. Dort wo das linke Auge sein sollte eine klaffende Öffnung. Nicht vorstellbar was passiert war und welche Schmerzen du erleiden musstest.

Eddi the Eagle hat uns sofort berührt als wir von ihm erfahren hatten. Wer würde dem traurigen, alten Ritter noch eine Chance geben? Und so beschlossen wir dem kleinen Wonneproppen eine Chance, ein Sprungbrett in eine vielleicht doch noch schöne Zukunft zu bieten. Wenn auch die Zeit für ihn schon weit fortgeschritten war…

Am 12. November 2015 kam dann der alte Recke aus Madeira bei uns an. Wir waren anfänglich sehr besorgt. Eddi war gleichgültig, fast apathisch, ohne Emotionen und Lebenslust. Krumme Beinchen, nur noch eine Auge, auf dem anderen schon Grauen Star, eine große Nabe auf dem Kopf, die von einem stumpfen Gegenstand her stammen musste. Auch eine leichte Herzinsuffizienz wurde diagnostiziert. Auf der Straße hätte er wahrscheinlich nicht lange überlebt, er ließ sich einfach so alles wegnehmen, ohne sich irgendwie zu wehren.

Was hatte man dem kleinen, hilflosen Hund nur angetan?

eddi

Aber nach einigen Tagen war sie da. Mit Hilfe unseres madeirensischen Duos Lolita und Ruca, die sich liebevoll um ihn bemühten, machte Eddi einen Freudensprung und grunzte als wir uns fertig machten zum Gassi gehen. Die erste Emotion nach Tagen, die erste überhaupt. Es sind diese Momente, die dich zutiefst berühren und dir sagen: „Alles richtig gemacht“. Und es sind auch diese Momente die dir, manchmal noch unbewusst, sagen: „Dieser Hund wird hier bleiben“.

Wie könnte man ihn jemals nochmal weggeben, jetzt, da er vielleicht zum ersten Mal in seinem schon fortgeschrittenen Leben fröhlich und munter war. Die Gefahr war einfach zu groß, dass er wieder resignieren würde, wenn er aus seiner Sicht wieder weggeschoben wird. Also durfte Eddi bleiben und komplettierte das „Trio-Infernale“ aus Madeira.

Eddi the Eagle hatte noch fünf schöne Jahre, in denen er aufblühte. Ja, es war immer Eddi, immer speziell. Er hat nie gebellt, nie gespielt. Aber er war immer bei seinem Rudel, immer bei uns, ist auf Baumstämme gesprungen, auf Kommando um Bäume gelaufen oder hat „dreh dich“ gemacht.

Aber das Leben hat den kleinen Knirps auch immer wieder von den Pfoten gehauen. Nach zwei Jahren bekam er eine allergische Reaktion an den Pfoten, die so schlimm war, dass er sich die Pfoten blutig biss oder leckte. Einen ganzen Sommer lang musste er sich mit Trichter oder Schühchen quälen, was aber den Juckreiz oder die Schmerzen auch nicht immer lindern konnte. Selbst die Dermatologie-Koryphäen in der Tierklinik Birkenfeld konnten die Ursache nicht finden. Aber Eddi lief, tapfer, mal mit Schmerzen, Schuhen oder Trichter. Eddi der unglaubliche Kämpfer.

Erst nach Gabe von Apoquel, das man in der Regel bei Neurodermitis anwendet, konnte er nach einiger Zeit wieder komplett befreit ohne brennen bei Nässe und Schühchen oder Trichter laufen. Wirklich schlimme Monate und Horror für den armen Hund, der es nicht verstehen kann.

Zwei Jahre später schlägt das Schicksal erneut gnadenlos zu. Nach einem schweren Bandscheibenvorfall hat Eddi fast keine Gewalt mehr über seine Hinterbeine, schreit vor Schmerzen. Es ist markerschütternd seinen Hund so leiden zu sehen. Chefarzt Dr. Scherer von der Tierklinik Elversberg hatte wenig Hoffnung das Eddi es nochmal schaffen würde. Aber Eddi gibt nicht auf. Täglich machte er Fortschritte und nach einer Woche lief der kleine Wonneproppen besser als je zuvor. Unglaublich wie er sich wieder einmal zurückgekämpft hat.

Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Physiotherapeutin Frau Nina Reiber von der Tierphysio Saarpfalz , die Eddi großartig bei seiner Genesung unterstützt hat.

Als ob er nicht schon genug gelitten hätte tauchten Anfang 2020 neurologische Ausfallerscheinungen auf. Der arme Wurm bekam Koordinationsstörungen, konnte zeitweise nicht mehr richtig laufen. Alles gipfelte in einem epileptischen Anfall. Danach war der tapfere kleine Mann komplett blind, konnte nicht mehr laufen, alles erschien hoffnungslos und nur noch Quälerei. Ein letzter Termin am nächsten Morgen sollte die traurige Gewissheit bestätigen.

Und da geschah das Wunder. Wie Phönix aus der Asche erholte sich dieser kleine Kämpfer, Eddi the Eagle, quasi noch am gleichen Abend und über Nacht. So als wollte er sagen, nein, ich will noch nicht gehen. Die Neurologin war einfach nur sprachlos.

Und das Wunder ging weiter. Jeden Tag wurde er munterer, lief schneller und weiter, war wieder mit seinem Rudel im Wald unterwegs und überholte alle im Endspurt beim Abendspaziergang – wohlwissend es gibt danach Abendessen.

Fast ein Jahr noch hatte er wieder ein schönes Leben und erreichte das stolze Alter von etwa 16 Jahren. Dann drückte der Hirntumor, der wohl schon Ursache der ersten neurologischen Ausfälle war, auf einen Bereich im Hirn und verursachte Schmerzen. So schlimme Schmerzen, dass unser kleiner Kämpfer, der nie bellte, vor Schmerzen schrie…

Lieber kleiner Eddi, du großartiger und phantastischer Kämpfer. Du musstest immer wieder schlimme Schmerzen und Leid ertragen und hast dich immer wieder zurückgekämpft und Lebensfreude gehabt. Jetzt musst du nie wieder Schmerzen ertragen! Dort wo du jetzt bist, kannst du wieder auf Baumstämme springen, ohne Schmerzen rennen und endlich sehen wohin du läufst. Lauf los kleiner Mann, wir sind immer bei dir, schauen dir zu und sind irgendwann wieder bei dir, dann rennen wir wieder gemeinsam…

Eddi the Eagle hat unser Leben enorm bereichert. Ständig musste man auf den kleinen aufpassen, immer gab es Einschränkungen und viel, viel Aufwand und Arbeit. Aber die vielen schönen Zeiten und ihn so aufblühen zu sehen sind alle Mühen tausendmal Wert gewesen.

Eddi the Eagle wird immer unvergessen sein.

An alle da draußen die Hunde lieben, eine Hund, Zweithund oder Dritthund adoptieren möchten. Gebt den armen Geschöpfen, die älter sind und oder Handicaps haben eine Chance. Denjenigen, die in den unendlich wirkenden Zwingerreihen des Vasco-Gil ohne Chance auf ein lebenswertes Leben sitzen. Den Müttern der Welpen, die zurückbleiben wenn ihre süßen Welpen vermittelt sind.

Gebt einem weiteren Eddi the Eagle eine Chance und scheut auch nicht den letzten Gang vielleicht etwas früher gehen zu müssen. Ihr werdet so viel Liebe und Dankbarkeit erfahren. Es wird euer Leben erfüllen und bereichern, die armen Würmchen aufblühen zu sehen und ihnen ein schönes und würdevolles Leben in einer Familie zu ermöglichen.

In Memoriam Eddi the Eagle  

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Baguera


 Baguera
geb. 04.07.2018
† 19.12.2020

  Baguera ist von uns gegangen...

Der arme Baguera war nie gesund, er hatte es nie einfach. Vermutlich verursacht durch ein Schädel-Hirn-Trauma. Geistig immer noch auf dem Stand eines ca. 8 Wochen alten Welpchens war er Epileptiker und fast blind.

Jetzt ist Frido nach einem kurzen Leben am 19.12.2020 von uns gegangen. Er kam in einen nicht mehr umkehrbaren Status epilepticus und war in einem komatösen Zustand, aus dem er nicht mehr zurückgeholt werden konnte.

Worte von seine Pflegemama:

"Ich werde ihn immer im Herzen tragen!"

"Es tut weh sich an Momente zu erinnern,
die es nie wieder geben wird!"

 


Toya


 Toya
geb. 15.12.2009
† 29.01.2021

  Diesmal hat es Toya nicht geschafft, der Krebs kam zurück und sie musste aufgeben...

Die arme Toya erkrankte an Krebs und bereits 2016 hinterließ eine schwere OP riesige Narben, da nicht nur der eine, große Tumor hat entfernt werden müssen, sondern auch mehrer kleine Tumore. Die Diagnose lautet: Bösartig. Toya musste weiterhin ständig kontrolliert werden. Aber sie war so ein dankbares, liebes Seelchen.

Sehr schwer für ihre Familie. Viel zu kurz war die gemeinsame Zeit!

"Und wenn du einmal stirbst mein Freund,
wird der Himmel in den schönsten Farben leuchten,
weil ein Engel seine Flügel bekommen hat."

 


Melly


 Melly
geb. 06.01.2018
† 13.03.2021

Tochter von Melody und Schwester von Maro, Bonna, Milka, Kalla, Freya, Moya... und wunderbare Mama

  Melly ist tot!

Von einem rasenden Motorradfahrer am Samstag, dem 13.03.2021 am späten Abend auf einem Zebrastreifen überfahren. Kein Blut, sie lag nur da, konnte die beiden Hinterbeine nicht mehr bewegen. Ihre Augen, der fragende Blick, als könne sie nicht verstehen was da gerade passiert war und das Entsetzen als sie erkannte, wie schwer verletzt sie war!

In der Klinik VetFunchal wurde beim Röntgen festgestellt, dass die Wirbelsäule gebrochen war. Keine Chance! Wir mussten sie gehen lassen. Es war das erste Mal, seit Paulo sie kannte, dass er sie streicheln konnte und durfte. Kurz vor ihrem Tod! Das ist schwer zu verkraften!

Unsere Melly, um die wir uns so oft Sorgen machen mussten. Die Paulo fast zur Verzweiflung gebracht hat, da sie viel zu clever war für seine unterschiedlichen Lebendfallen. Melly, die wir unbedingt sterilisieren lassen wollten, so dass sie endlich ein ruhigeres, sorgenfreieres Leben hätte leben können. Melly, die oft tagelang verschwunden war und die wir immer wieder suchen mussten, weil - obwohl „nur“ Straßenhund, sie einfach zu uns gehörte. Melly, die regelmäßig zum Essen vor Ana´s Tür stand, aber nichts weiter wollte von Ana. Melly, die keinem Menschen traute und niemanden nahe an sich heranließ, immer Abstand hielt.

MellY lebt nicht mehr. Wir sind fassungslos und so unendlich traurig! Wir hätten sie so gerne glücklich gesehen in einer Familie. Wir haben es nicht geschafft!

Melly hat uns ein Erbe hinterlassen: Ihre 7 Welpchen. 4 Jungs und 3 Mädchen, die erst einmal bei Paulo in Sicherheit gebracht wurden. Es war das Letzte was wir für Melly tun konnten, uns um ihre Kleinen zu kümmern und ihnen die besten Familien zu suchen, die es geben kann. Und das haben wir.

Es tut uns so leid MELLY!!

„Du warst es wert,
so sehr geliebt zu werden.

Du bist es wert,
dass so viel Traurigkeit geblieben ist an deiner Stelle“!

Melly hat uns viel beschäftigt und wir haben viel über sie berichtet, hier noch einmal ihre Geschichten zur Erinnerung:

Melly und die Marshmallows

Melly, die Vorsichtige

Mellys M&Ms sind gerettet

Melly und ihre Welpchen - 2nd Edition

† Melly die Vorsichtige - das letzte Kapitel

 


Maxi


 Maxi
geb. 01.06.2007
† 30.04.2021

  Maxi musste aufgeben!

Der Krebs war nicht zu besiegen, obwohl er so sehr gegen ihn angekämpft hat.

Seit dem 19.11.2015 war er zuhause im Le Petz. Er hatte nie eine Anfrage – nie die Chance eine eigene Familie zu haben. Aber er hatte Freunde, die ihn über die lange Zeit finanziell unterstützten, ihn besuchten und viele Menschen die mit ihm litten, wenn wieder eine OP anstand. Immer wieder hat er sich aufgerafft, wollte leben! Er war ein großer Kämpfer! Graca, der Mensch den er mit am meisten liebte, war bei ihm - sein Kopf lag auf ihrem Bein - als Dra. Mariana von VetMadeira ihm gegen 17:00 Uhr half zu gehen. Er durfte sanft und würdevoll hinübergleiten.

Danke Graca und Dra. Mariana...

„Man sieht die Sonne untergehen
Und erschrickt doch,
wenn es plötzlich dunkel ist.“
(Franz Kafka)

Du wirst eine schmerzliche Lücke hinterlassen lieber Maxi! Wir hoffen du bist glücklich dort wo du jetzt bist! RIP

Maxi wurde in schlimmen Zustand an einer Kette gefunden - hier seine Geschichte zur Erinnerung...

Maxi der Kettenhund

 


Jota


 Jota
geb. 05.08.2013
† 09.08.2021

  Es ging viel zu schnell!

Am Montagmittag noch war alles wie immer.

Gegen frühen Abend merkte die Familie, dass etwas nicht stimmte. Jota hatte einen aufgeblähten Bauch. Sofort zum Tierarzt. Beim Ultraschall wurde ein Tumor entdeckt - Notoperation!

Aber der Milztumor hatte bereits gestreut. Keine Chance für die gerade einmal 8 Jahre alte liebe Jota. Man kann es noch gar nicht begreifen. Der Schmerz sitzt tief bei Christa, Andrea und der madeirensischen Schwester Jolina.

"Wenn Augen aufhören zu leuchten,
verlieren Worte ihren Wert."

Wir hoffen es geht dir gut da wo du jetzt bist, Jota!

 


Pinky


 Pinky
geb. 12.12.2008
† 10.08.2021

  Es ist nicht zu glauben, dass Pinky nicht mehr da sein soll!

"Kerngesund" legt sie sich am 10.08.2021 - wie jeden Tag - auf ihre Schmusedecke um ein Nickerchen zu machen... und wacht nicht mehr auf! Was für ein Schock für Sabine und die gesamte Familie. Nicht auszumalen!!!

Wenn unsere Tiere krank werden, wir damit rechnen müssen, ist es schlimm genug. Aber ohne Vorwarnung - grauenvoll! Pinky hat bis zum Schluß bestimmt was sein darf und was sein wird. Eine so starke, kleine, witzige Person haben wir selten erlebt. Sie war die erste Hündin, die im Le Petz in Sicherheit auf ihren Abflug wartete - zusammen mit Rex, ihrem Freund. Sie bestimmte auf Madeira und in Deutschland wo es hingeht! Es passt zu ihr, dass sie nach Pinky´s Art entschieden hat.

Alle die dich kannten Pinky werden dich schmezlich vermissen. Was tröstet ist, dass du einschlafen durftest, ohne Schmerzen! Ob du es geplant hast - es würde zu dir passen. Der Schelm saß dir im Nacken - Zuckerpüppchen

"Wenn ihr an mich denkt
seid nicht traurig.
Erzählt lieber von mir und
traut euch ruhig zu lachen.
Lasst mir einen Platz
zwischen euch,
so wie ich ihn im Leben hatte".

 


Romina


 Romina (Mina)
geb. 13.12.2009
† 24.08.2021

  Der Krebs war stärker – du musstest aufgeben!

Meine liebe, kleine Mina...

Am 24.08.2021 kurz nach 18 Uhr, mussten wir dich leider für immer gehen lassen. Ach mein Herz, so gerne hätte ich noch mehr Zeit mit dir gehabt.

Du kamst als Angsthund vor 2 Jahren hierher -und ja- die ersten Tage waren nicht einfach für dich. Du hast Zeit gebraucht und die hast du bekommen. Plötzlich warst du wie ausgewechselt. Du hast dich nicht nur heimlich auf die Couch geschlichen, nein auch direkt in mein Herz. Von Anfang an stand fest, du bleibst! Immer warst du an meiner Seite und eine absolut treue Seele - mein Seelenhund. Alle Höhen und Tiefen haben wir gemeistert und ich bereue nichts. Ich würde es genauso wieder machen. Ich wünsche mir so sehr, dass es dir gut geht wo du jetzt bist.

Du wirst hier schmerzlich vermisst...

"Du warst es wert,
so sehr geliebt zu werden.
Du bist es wert,
dass so viel Traurigkeit
geblieben ist an deiner Stelle."

 


Murphy


 Murphy
geb. unbekannt
† 17.11.2021

  Murphy ist gegangen. Ganz leise!

Er lag gestern Nachmittag wie so oft in seinem Körbchen, das er so sehr liebte und schlief. Das dachte Graca, als sie ihn streicheln wollte und feststellen musste, dass Murphy nicht mehr atmete.

Ein Schock!

Es ist unfassbar und unglaublich traurig. Wir haben ihm so sehr gewünscht, dass er noch eine lange Zeit leben und erfahren darf was Liebe ist, was es heißt nicht hungern zu müssen und trinken kann, wann immer man Durst hat. Es war ihm nicht vergönnt. Das Glück war nicht oft an seiner Seite!

Was haben ihm Menschen angetan!? So lange grausame, entbehrungsreiche Jahre lagen hinter ihm, bevor wir von ihm hörten und ihn von dort wegbringen konnten. Das neue Leben wartete schon auf ihn. Und jetzt nach genau einem Monat – am 16.10.2021 befreiten wir den abgemagerten, dehydrierten, mit Herzwürmern befallenen armen Murphy - hat sein Herz aufgehört zu schlagen!

Es tut so weh und es tut uns so leid lieber Murphy! Wir gingen einen Weg gemeinsam, doch er war zu kurz! Aber du bist kein NIEMAND mehr wie damals, du bist der alte Murphy, der geliebt, verehrt und geschätzt wird! Wir trauern sehr um dich!


Moreno


 Moreno
geb. 30.11.2017
† 26.11.2021

  Moreno ist tot! Es ist kaum zu ertragen. Und Worte zu finden fällt schwer!

Am 30.11.2021 wäre der liebe, vom Leben oft so grausam gezeichnete Moreno, 4 Jahre alt geworden. Und endlich sollte er Glück haben, als er sich vor einem Monat voller Hoffnung von Madeira aus auf den Weg nach Deutschland gemacht hat. Dass es seine erste und letzte Reise werden würde, hat keiner geahnt.

Negativ auf Herzwürmer getestet, mit einer Prävention für 1 Jahr mit Guardian ausgestattet, waren wir sicher, dass er zwar lebenslang Tabletten für sein vergrößertes Herz würde nehmen müssen, dass er darüber hinaus aber so gesund war, sein Fell sich so erholt hatte, dass endlich viele gute Jahre vor ihm liegen würden.

Aber das Schicksal wollte es anders. Er fing an zu husten und seine Familie stellte ihn sofort ihrem Tierarzt vor. Nachdem Moreno auch notfallmäßig in Saarbrücken in der Klinik war und man Moreno nach Zweibrücken zu einer Herzspezialistin überwiesen hatte, stellte diese Herzwürmer fest. Auch deren Herzwurmtest war negativ, aber als Spezialistin hat sie es auf dem Ultraschall erkannt. Dass es immer ein kleiner Unsicherheitsfaktor bei den Antigen Schnelltests gibt, ist klar, aber in all den Jahren war es noch nie vorgekommen. Moreno wurde nach Hofheim in die Klinik überwiesen, die sich mit Herzwürmern auskennen und komplett durchgecheckt. Unter deren Tabletten-Therapie kam es Tage später, als er bereits wieder bei seiner Familie war, zu einem Magendurchbruch und in der Folge zu multiplem Organversagen, Leber, Bauchspeicheldrüse etc. Es gab keine Rettung! Die Schmerzen konnte er nicht mehr ertragen. Moreno musste am 26.11.2021 gegen 09:30 Uhr erlöst werden. Wir sind fassungslos und tieftraurig!

Das Leben kann so grausam und ungerecht sein! Er liebte seine Familie und sein erstes richtiges Zuhause so sehr und sie liebten ihren Moreno!

"Leider mussten wir dich nach nur wenigen Wochen die du bei uns warst gehen lassen. Du hast so tapfer gekämpft und uns trotz deiner Schmerzen so viel Liebe und Freude geschenkt. Wir vermissen dich so sehr und werden dich immer im Herzen tragen du tapferer Moreno."

Birgit und Steffen

Was ihr, Birgit und Steffen, für Moreno ausgehalten und getan habt, hätten ganz wenige Menschen geschafft. Wir danken euch sehr dafür. "Niemand sollte sterben müssen ohne je erfahren zu haben, was Liebe ist." Moreno hat es durch euch erfahren dürfen!

 


Apito


 Apito
geb. 31.10.2004
† 06.12.2021

  Apito ist am Nikolaustag 2021 gegen 09:00 Uhr morgens eingeschlafen.

Als Ana am späten Sonntagabend schrieb, dass Apito nicht essen will, ihr Auto aber in der Werkstatt ist, sie Hilfe braucht, verabredeten wir, dass wir sie mit ihrem Apito gleich am Morgen gegen 10:00 Uhr zu VetMadeira bringen würden. Apito musste untersucht werden. Gegen 08:30 Uhr - er wollte wieder nicht essen, schaute er Ana und seinem besten Freund Max II lange in die Augen und legte sich wieder hin um zu schlafen. Er ist nicht mehr aufgewacht! Als Ana um 09:00 Uhr nach ihm schaute, war er schon gegangen, ohne ein Laut von sich zu geben! Er hatte auf seine ruhige Art Abschied genommen. Max II war an seiner Seite.

Obwohl 17 Jahre und 35 Tage alt, war es ein Schock für uns und viel zu früh für Apito, jetzt, da er in Sicherheit war, endlich für den lieben Kerl gesorgt wurde, er sein weiches Futter hatte das er so sehr liebte, seinen Kuschelschlafplatz der ihm so gut gefiel, er jeden Abend dankbar auf Ana wartete, sein bester Freund mit ihm zusammen sein durfte, er am 31. Oktober seinen 17. Geburtstag ohne Gefahr feiern konnte und ihm nichts fehlte, wie wir dachten, geht er.

Apito hat in all den Jahren auf der Straße genug gelitten! Wenigstens wurde ihm die Gnade zuteil am Ende nicht leiden zu müssen, einfach einschlafen zu dürfen. Dafür sind wir dankbar, aber es tut dennoch unsagbar weh!

"Heimkehr´n in den guten Hafen
über spiegelglattes Meer,
nicht mehr kämpfen, ruhig schlafen
nun ist Frieden ringsumher.
Und das Dunkel weicht dem Licht
mag es noch so finster scheinen.
Nein, hadern dürfen wir nicht –
doch wir dürfen weinen."
(Reinhard Mey)

Und das tun wir um ihn!


Zeus


 Zeus
geb. 15.01.2012
† 13.01.2022

  Gekämpft und doch verloren!

Am 15.01.2022 hättest du deinen 10ten Geburtstag feiern können! Deine Bauchspeicheldrüse hat es nicht zugelassen und diese Feier zunichte gemacht! Du bist sanft eingeschlafen und auf dem Weg ins Regenbogenland! Deine Sandra und die gesamte Familie ist fassungslos und in großer Trauer um dich!

"Jeder Tag mit dir war ein Geschenk!"

Nachruf von Petra Pöritzsch-Jonas:

Als ich 2019 die Weihnachtsgeschichte verfasste, um damit auf das Leid und auch das Glück der Straßenhunde aufmerksam zu machen, hat sich beim Schreiben mein damaliger, noch nicht vermittelter Herzenshund Zeus in die Geschichte eingeschlichen.

Zeus

Zeus hat mich vom ersten Augenblick an tief im Herzen berührt. Ein Hund, dem es kaum schlimmer auf der Straße hätte gehen können. Als er gefunden wurde, war er in einem sehr schlechten Zustand. Er war voller Ungeziefer, konnte kaum aus den Augen schauen, hatte keine Kraft mehr, hatte das Herz voller Leid und leider auch voller Herzwürmern. Er war abgemagert, ausgemergelt und gezeichnet vom Leben auf der Straße.

Aber was mich direkt in seinen Bann genommen hat, war seine Hoffnung in den Augen und sein unerschütterliches Vertrauen an das Gute im Menschen. Wie konnte es sein, dass der Weg der hinter ihm lag und der, der jetzt noch vor ihm lag, ihn nicht hatte verzweifeln lassen, der ihn nicht hatte aggressiv und unberechenbar, werden lassen? Wie konnte es sein, dass er trotz seiner Pein, seinen Schmerzen, der Angst beim Tierarzt, alles geduldig über sich ergehen ließ, der tapfer durch alle Behandlungen ging und trotzdem nie schnappte, nie aufgab, nie böse war? Wie konnte es sein, dass ein Hund, der vom Menschen gebrochen wurde, nicht fähig war ihn dafür verantwortlich zu machen oder gar zu hassen und stattdessen Gnade, Geduld und Verzeihen ihn auszeichneten?

Weil Zeus etwas ganz Besonderes war und immer bleiben wird!

Er war der ruhende Pol unter den Vergessenen, er war die Hoffnung aller Verlorenen, er war das Symbol, dass egal wie schlecht das Leben war und ist, es sich doch zum Guten wenden kann. Er hat mich beeindruckt mit der Liebe in seinen Augen, mit dem Stolz und der Würde seiner Geschichte, mit seiner Stattlichkeit und seinem wunderschönen Gesicht. Er hatte die Gabe anderen ins Herz zu blicken, egal ob Mensch oder Hund. Er hat die Menschen vereinnahmt mit seiner Liebe und seinem Charme. Er konnte einem sein Herz schenken, ohne ihn auch nur einmal selbst persönlich getroffen zu haben.

Zeus hatte aber auch das Glück, dass dies außer mir auch andere Menschen erkannten und ihm das Zuhause geschenkt haben, dass er mehr als verdient hatte. Ich mag mir nicht ausmalen, wie groß ihr Verlust heute ist, nachdem sie das Glück hatten, ihn zu treffen, mit ihm zu leben, ihn zu lieben und mit ihm zu lachen. Und wie groß muss der Verlust sein, ab sofort auf seine Liebe, Wärme und Güte verzichten zu müssen? Ich versuche mich zu trösten, mit dem Gedanken, dass er zumindest eine kurze Zeit seines Lebens, von März 2019 bis zum April 2020 auf Madeira seine Wiedergeburt im Le Petz hatte, dort seinen Mut, seine Liebe, seine Stärke wiedergefunden hat und an die vielen Seelen dort beim Erzählen seiner Geschichten am Abend, weitergegeben hat. Und dass er ab April 2020 bis gestern ein Zuhause hatte, von Herzen geliebt wurde, das Glück hatte mit seinen Hundekumpels das Leben in vollen Zügen zu genießen. Er wurde geliebt, nur ein kurzes Stück seines Lebens, was aber für ihn die ganze Welt bedeuten musste. Diese Welt erleben manche Hunde ihr ganzes Leben nicht.

Zeus, guter Junge, Herzenshund. Ich hatte nie das Glück dich persönlich zu treffen und trotzdem hattest du vom ersten Tag an mein Herz auf deiner Seite. Schlaf gut. Du hast das Recht dazu, dich ab sofort auszuruhen und auf den Wolken zu tanzen. Du wirst dort mit all den anderen zusammen sein, die dein Schicksal, dein Leben und deine Liebe teilen. Grüß Johnny Blind, Maxi und Melly. Erzähle Geschichten mit Orelhas, Pietra, Amadeus und Silbermond. Kuschel auf den Wolken mit den Kleinen-Hoshi, Seya und Tenshi.

Drücke all unsere anderen Unvergessenen und sei gewiss:

Wir werden dich niemals vergessen. Die Welt wird etwas einsamer sein ohne Dich, aber es wird viel von Dir und deiner Liebe zurückbleiben. Du warst und bist ein ganz Großer...

Eine madeirensische Weihnachtsgeschichte - gewidmet Zeus im Dezember 2019...

Eine madeirensische Weihnachtsgeschichte

 


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